Küchenbeleuchtung kreativ planen - Tipps und Tricks

19.12.2019 10:56

Vorbei sind die Zeiten, in denen die Küche noch das Waisenkind der Wohnungsbeleuchtung war. Heutzutage stehen Ihnen mit LED-Technik, dimmbaren Leuchten und flexibel planbaren Spots vielfältige Beleuchtungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Zur optimalen und stimmungsvollen Ausleuchtung Ihrer Küche reicht die Installation einer einzigen Lichtquelle nicht aus. Vor allem wenn Sie Arbeits-und Wohnraum kombiniert, bedarf es einem ausgeklügelten Konzept, um Funktionalität und Wärme zu verbinden. Lichtquelle und Helligkeit sollten an den jeweiligen Zweck angepasst werden.

So starten Sie am besten in Ihr Beleuchtungskonzept

Die Grundbeleuchtung dient als Basis für die Ausleuchtung. Sie sollte relativ neutral gehalten werden und den Raum möglichst großflächig ausleuchten. Je nach Küchengröße sollte natürlich auch die Lumen-Anzahl, also Leuchthelligkeit, variieren. Experten sprechen vom Richtwert 300 Lumen pro m². Um ein flächige Beleuchtung zu garantieren empfiehlt es sich für die Hauptleuchtquellen in Ihrer Küche Deckenlampen oder Einbauspots, mit pflegeleichten Oberflächen zu installieren. Da sich gerade in der Küche oft Fett- und andere Koch-Ablagerungen auf Lampen absetzen, sollten Lampen hier regelmäßig gereinigt werden.

Moderne Leuchtmittel und Module sind heutzutage leicht und schnell zu montieren. Auch ein Laie kann hier mit den mitgelieferten Einbauanleitungen schnell in den Genuss einer schönen Küchenbeleuchtung kommen.

Smart Kitchen – Entdecken Sie die Möglichkeiten von smarten Lösungen

Nutzen Sie bereits die Vorteile eines smart home Systems? Dann können Sie auch die Küchen-Beleuchtung in Ihr Netzwerk integrieren. So lassen sich alle Leuchtmittel, sowie die Leuchthelligkeit, Lichttemperatur steuern und einspeichern.

Der nächste Schritt – funktionale und punktuelle Beleuchtung

Während die Deckenleuchten, also Ihre Grundbeleuchtung, der Möglichkeit zur Orientierung im Raum dienen, gibt es zusätzlich funktionale und dekorative Elemente für das Gesamtkonzept. Denn im besten Fall kombiniert dieses die Faktoren Orientierung, beste Sicht und Gemütlichkeit.

LED-Strips, Lichtleisten und weitere indirekte Beleuchtung sorgen für ein optisch ansprechendes und wertiges Gesamtbild. Durch eine meist einfache, nutzerfreundliche Installation, schaffen Sie hier schnell einen Mehrwert mit überschaubarem Aufwand.

Arbeitsplatte, Spüle und Kochfeld beleuchten – so geht’s richtig

Die Beleuchtung des Arbeitsbereichs bedarf Ihrer besonderen Aufmerksamkeit. Im Gegensatz zur Grundbeleuchtung an der Decke, sollten hier einige Faktoren bedacht werden. Um das Risiko von (Schnitt-)Verletzungen zu reduzieren, wählen Sie die Lumenanzahl in diesem Bereich etwas höher. 500 Lumen pro Quadratmeter gelten als optimale Wahl in Punkto Lichtstärke.

 

Neben dem Sicherheitsfaktor beim Schneiden, sollte auch die Kontrolle der Lebensmittel und Kochuntensilien problemlos möglich sein. Damit das Licht eine gute Beleuchtung garantiert und gleichzeitig nicht blendet (oder das Gesamtkonzept unstimmig wirken lässt) sollte die Lichtfarbe weiterhin warmweiß gehalten werden. Für ein direktes Licht eigenen sich Anbauleuchten unter den Oberschränken. Diese Unterbauleuchten sollten im Bereich der Spüle IP44 Spritzwassergeschützt sein und in einem Mindestabstand von 50 cm angebracht werden. Sollten Sie Küchenschränke aus Holz verbaut haben, müssen Sie außerdem auf die Brandschutzverordnung achten. 

In der Küche sind die Gestaltungsmöglichkeiten also vielfältig. Für ein stimmiges und praktisches Gesamtbild kombinieren Sie also einfach gezielt die verschiedenen Bereiche Ihrer Küche mit einer Mischung aus direkter und indirekter Beleuchtung.


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