Unsere Tipps zur richtigen Gartenbeleuchtung

27.02.2020 15:50

Wer liebt es nicht im heimischen Garten, bis in die späten Abendstunden zu verweilen? Gerade die Sommerzeit lädt dazu ein. Sei es bei einem gemütlich Abend zu zweit, einer Gartenparty, oder einem schönen Grillabend mit der Familie.

Um hier eine einzigartige Atmosphäre zu schaffen, lohnt es sich etwas Zeit in das Beleuchtungskonzept Ihres Gartens zu stecken.

Egal wie groß oder klein Ihr Garten ist, mit der richtigen Gartenbeleuchtung akzentuieren Sie ihn und schaffen so eine einzigartige Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt.

 

Grünbereiche mit akzentuiertem Licht in den Mittelpunkt rücken

 

Wenn Sie Ihre Beete, Büsche oder Teichanlagen gezielt beleuchten, können Sie diese als strahlende Lichtoasen in Szene setzen.

Dies können Sie am besten mit flexibel einstellbaren Flutlichtstrahlern oder Schweinwerfern erreichen. Durch die vielseitig einsetzbaren Strahler können Sie die Lichtwirkung perfekt ausrichten; egal ob Sie Bäume, Sträucher oder Ihre Dekoration in Szene setzen möchten. Sie sollten allerdings darauf achten, welchen Abstrahlwinkel Ihre eingesetzte Beleuchtung hat. Wenn dieser nicht weit genug ist, kann es sein, dass die Beleuchtung blendet und störend wirkt.

 

Begehbare Bereiche beleuchten um Sicherheit zu schaffen

 

Um sicher durch den Garten gehen zu können, ist es sinnvoll begehbare Wege zu beleuchten.

Wichtig ist, dass es zum einen hell genug ist, um gute Sichtverhältnisse zu erzeugen, aber andererseits nicht zu hell, sodass es blendet.

Begehbare Wege werden in der Regel mit einer Beleuchtung ausgestattet, die nach unten gerichtet ist, sodass eine indirekte Wegbeleuchtung entsteht. Die Gartenbeleuchtung dient hier auch anliegenden Bereichen ganz klassisch als Abgrenzung. Egal ob Rosenbeet, Gemüsebeet oder dem Teich (in den niemand fallen soll). Diese Bereiche werden durch das Licht hervorgehoben.

Es können z.B. Polarleuchten (Downlight), Einbauleuchten für den Boden, LED Flutlichtstrahler oder Stehleuchten verwendet werden.

 

Bei der Gartenbeleuchtung auf Wetterfestigkeit achten

 

Da es im Garten auch regnen und schneien kann, ist es wichtig, dass die hier genutzte Beleuchtung die entsprechende Schutzklasse aufweist.

Ist dies nicht der Fall, kann dies ganz schön teuer werden, da die Beleuchtung immer wieder ausgetauscht werden muss.

Hier wäre es ideal eine Beleuchtung zu wählen, die mindestens die Schutzklasse IP 67 für Leuchten im Freien besitzt. Diese dürfen laut IP Schutzklasse dauerhaft nass werden.

 

Sollte eine Teichbeleuchtung mit genutzt werden, so muss diese die IP68 Schutzklasse für dauerhaftes Untertauchen aufweisen.

 

Energieeffiziente Beleuchtung wählen

 

Da Gartenbeleuchtung oftmals lange Einschaltzeiten hat, sollten Sie darauf achten eine energieeffiziente LED Beleuchtung zu wählen.

Hier können Sie im Gegensatz zu herkömmlichen Leuchtmitteln bis zu 90% Energie einsparen.

Die Anschaffung ist zwar um einiges kostspieliger, allerdings wird dies durch die lange Lebensdauer der LEDs und die Energieeinsparung wieder ausgeglichen.

 

Gartenbeleuchtung planen

 

Bevor Sie Ihre Gartenbeleuchtung kaufen, ist es ratsam ausführlich zu planen.

 

Hier müssen Sie sich überlegen:

Welche Bereiche möchte ich beleuchten?

Welche Teile meines Gartens möchte ich besonders hervorheben?

Wo halte ich mich am meisten auf?

Welche Beleuchtung wünsche ich mir für meine Beete, den Teich, das Gartentor oder die Terrasse?

Wichtig hierbei: Gibt es eine Außensteckdose, oder muss diese ggf. noch nachgerüstet werden?

Wenn alle Fragen geklärt sind, können Sie loslegen Ihren Garten mit dem von Ihnen gewählten Licht in eine Wohlfühloase zu verwandeln.


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