Beleuchtung A-Z - Alle Beleuchtungsbegriffe kurz erklärt

17.12.2019 14:52
 

Beleuchtung A-Z

Produktdatenblätter von Beleuchtungsartikeln sind für Sie wie ein Buch mit sieben Siegeln? Wir haben die wichtigsten Begriffe hier kurz und verständlich erklärt:


A

Akzentbeleuchtung

Die Akzentbeleuchtung ist eine rein dekorative Beleuchtung und dient nicht der Ausleuchtung von Räumen. Durch Spots bzw. Strahler wird der Fokus gezielt auf bestimmte Möbel oder Deko-Elemente gelegt. Diese akzentuierte Beleuchtung dient der Unterstreichung von Atmosphäre und Ambiente. Der Abstrahlwinkel ist somit klein(er) als bei der Grundbeleuchtung.

Auch das im Radius eingeschränkte Kerzenlicht kann als Akzentbeleuchtung dienen. 

Abstrahlwinkel

Der Abstrahlwinkel gibt an, in welchem Winkel das Licht durch eine Lampe nach unten bzw. vorne ausgestrahlt wird. Hier spielt der Abstand der Lampe zum Boden bzw. zum zu beleuchtenden Objekt die entscheidende Rolle, da der Abstrahlwinkel die Größe des Lichtkegels bestimmt und dementsprechend groß bzw. klein gewählt werden kann.

Aufbaurahmen

Aufbaurahmen für LED-Einbaustrahler werden direkt auf der Decke (Aufputz) angebracht. Das Abhängen von Decken und das Bohren von passenden Löchern bei der Montage fallen somit weg. 


B

Beleuchtungskonzept

Im Beleuchtungskonzept von Räumen oder Gebäuden wird festgelegt mit Hilfe welcher Lichtquellen ein möglichst stimmiges Ergebnis im Hinblick auf Funktionalität und Ambiente erzielt werden kann. Das zugehörige Konzept ist je nach Raum, Bedürfnissen und Geschmack sehr individuell zu planen.

C

CRI Color Rendering Index/Candela

Mithilfe des Color Rendering Index können Sie die Echtheit der Farbwiedergabe von Leuchtmitteln feststellen und miteinander vergleichen. Im Wohnbereich sind meist LED Lampen mit einem CRI zwischen 80 und 90 zu finden.  

D

Dimmer

Mit einem Dimmer lassen sich elektrische Ströme regulieren. Unser Stromnetz umfasst 230V und arbeitet mit Wechselstrom. Jede Millisekunde wechselt die Spannung ihre Polarität und nimmt dabei immer wieder kurzzeitig den Wert Null an.

Mit dem zugeschalteten Bauelement Dimmer stellen wir ein, wann das Leuchtmittel im Verlauf einer Sinushalbwelle zünden soll. Dieses System nennt man Phasenanschnittsteuerung. Einige Leuchtmittel und Lampen benötigen jedoch Dimmer, die mit dem Phasenabschnitt-Prinzip arbeiten (dem umgekehrten Prinzip). 

E

Energiesparlampen

Das Typische Problem einer Energiesparlampe besteht darin, dass es eine gewisse Zeit dauert bis die Lampe mit voller Intensität leuchtet. Ein weiterer Nachteil ist, dass es nach dem Abschalten zu flackern kommen kann.

Da Energiesparlampen Bestandteile von Quecksilber aufweisen, sollte darauf geachtet werden, dass bei Gebrauch oder bei Entsorgung keine Leuchtmittel zu Bruch gehen. Dadurch könnten giftige dämpfe in die Luft gelangen.

Das wäre für Menschen Gesundheitsschädlich und zudem Umweltschädlich.

Von einer Entsorgung im Hausmüll sollte in jedem Fall abgesehen werden.

Einbauspots

Einbauspots sind flache Deckenspots, die in abgehängte Zimmerdecken, Schränke oder Wände montiert werden können. Rahmen und Kabel verschwinden hier komplett. LED-Einbauspots sind relativ temperaturneutral und sehr stromsparend.

Einzelne Spots können beliebig platziert und kombiniert und für eine flächige Ausleuchtung von Räumen, sowie zur gezielten Akzentbeleuchtung genutzt werden.

Energieeffizienz

Energieeffizienz ist das Maß für den Energieaufwand zur Erreichung eines festgelegten Nutzens. Die Energieeffizienz ist umso höher, je geringer die Energieverluste für das Erreichen des jeweiligen Nutzens sind. Die Energieeffizienzklassen reichen von D (sehr ineffizient) bis A+++ (sehr energieeffizient).  

F

Flutlicht

Als Flutlicht bzw. Flutlichtstrahler bezeichnet man Beleuchtungselemente für große Flächen in Sportstätten, Industrieanlagen, Häfen, Bahnhöfen, sowie auf Konzerten oder zur Anstrahlung von Sehenswürdigkeiten. Hier wird eine hohe Lichtausbeute/Helligkeit benötigt. 

G

Grundbeleuchtung

Die Basis der Raumbeleuchtung bildet die Grundbeleuchtung an der Zimmerdecke und kann durch Strahler, Deckenleuchten, Pendelleuchten, flexible Leuchten an Seil- oder Stangensystemen sowie eine Kombination aus mehreren Wandleuchten geschaffen werden. Die Lampen können je nach Raumbedingungen mittig im Raum oder über die Decke verteilt platziert werden. Gerade Pendelleuchten können ein besonderer Blickfang sein, da sie in unzähligen Designs verfügbar sind und den Stil eines Raumes auf ihre ganz individuelle Weise unterstreichen können. 

Die Grundbeleuchtung muss nicht zwangsläufig nur aus direktem Licht bestehen. Auch ein Diffusor, welcher das Licht streut und gleichmäßig im Raum verteilt, sorgt für eine solide Grundbeleuchtung und strahlt dabei weiches, gemütliches Licht aus. Besonders bei hellen Strahlern und Spots ist es sinnvoll, diese mit einem Dimmregler auszustatten, um mit variabler Lichtintensität auf die Atmosphäre im Raum reagieren zu können.

Helligkeit

Die Helligkeit von Leuchtmitteln wird in Lumen angegeben. Die Maßeinheit Lumen (lm) gibt mit dem Lichtstrom die gesamte Lichtmenge an, die eine rundumstrahlende Lampe abgibt.

I

Indirekte Beleuchtung

Die indirekte Beleuchtung ist für die allgemeine Grundbeleuchtung zuständig. Hierzu werden LED-Wand/Deckenleuchten mit einem großen Abstrahlwinkel empfohlen, die das Licht gleichmäßig in den Raum abgeben.

K

Kelvin

Die Farbtemperatur wird in Kelvin gemessen und gibt die Lichtfarbe der jeweiligen Lichtquelle an.

Somit können wir anhand der Farbtemperatur warmweiße (2700-3300K), neutralweiße (3300- 5300K)und kaltweiße(5300-6000K) Beleuchtung voneinander unterscheiden.

L

Lumen

Die Maßeinheit Lumen (lm) gibt mit dem Lichtstrom die gesamte Lichtmenge an, die eine rundumstrahlende Lampe abgibt. Der Lumenwert gibt an wie hoch die Lichtmenge ist, die eine Lampe tatsächlich abstrahlt.

Lichtausbeute

Lumen pro Watt (lm/W). Quotient aus Lichtstrom und elektrischer Leistung. Dieser gibt die Effizienz einer Lichtquelle an.

M

MR11/MR16 - Die MR-Angabe beschreibt die Art des Sockels am Leuchtmittel. MR 11 und MR16-Leuchtmittel unterscheiden sich im Durchmesser (MR11 - 35mm / MR16 - 50mm) und besitzen im Gegensatz zu den ebenso gängigen E14 und E27 Leuchtmitteln kein Drehgewinde. Bitte prüfen Sie vor den Kauf der Leuchtmittel die Fassung der zu bestückenden Lampe.

N

Neutralweiß

Die Farbtemperatur für Neutralweiße Beleuchtung liegt zwischen  3300 – 5300 Kelvin.

Das Neutralweiße Licht ist besonders gut geeignet für Büroräume, da es eine positive Stimmung erzeugt.

Weitere beliebte Einsatzbereiche sind Küche, Flur oder Badezimmer.

P

Produktdatenblatt

Im Produktdatenblatt finden Sie alle wichtige Angaben zu Ihrem Produkt. Jede benötigte Angabe zur Installation und Lichtkonzeptplanung finden Sie hier. 
Das jeweilige Produktdatenblatt zum Artikel finden Sie in den Produktbildern.

Q

Qualitätsrichtlinien

R

Raumabhängige Beleuchtung

Unterschiedliche Räume in Haus oder Wohnung erfordern je nach Nutzung unterschiedliche Lichtkonzepte. Alles Wichtige zur Lichtplanung in Küche und Wohnzimmer haben wir Ihnen hier zusammengestellt:

S

Schutzart 

Fest definierter Schutz vor Berührung und Eindringen von Fremdkörpern sowie Feuchtigkeit. Die IP-Werte der Feuchtraum- und Außenlampen zeigen Ihnen den Schutz vor Spritzwasser bzw. den Schutz vor Eindringen von Feuchtigkeit an. (IP= International Protection)

Die erste Zahl gibt den Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern an. Dabei steht “0” für „Keinen Schutz” und “6” für „Staubdicht”. Die zweite Zahl gibt den Schutz gegen Wasser an. IP44 zertifizierte Produkte sind spritzwassergeschützt, IP67 bedeutet wasserdicht bei zeitweiligem Untertauchen bis maximal 1 Meter Wassertiefe für maximal 30 Minuten.

Spots

Stromverbrauch

U

Unterbauleuchte

W

Wohnzimmerbeleuchtung

Grundsätzlich braucht man im Wohnzimmer nicht so viel Licht wie etwa in der Küche oder im Bad, insgesamt variiert die benötigte Beleuchtung aber je nach räumlichen Gegebenheiten. Die Größe des Raumes spielt hier eine Rolle, aber auch hell eingerichtete Räume benötigen weniger Lichtquellen als eher dunkel eingerichtete Räume.

Vor der Beleuchtungsplanung sollten idealerweise die häufigsten Blickrichtungen im Wohnzimmer festgestellt werden, um so störendes Blenden durch ungünstigen Lichteinfall zu vermeiden. Einzelne Leuchten im Wohnzimmer sollten außerdem jeweils getrennt zu schalten sein, um das Licht je nach Anforderung stets perfekt anpassen zu können.
Wasserdichte

Warmweiß

Watt

Z

Zonenbeleuchtung

Mit einem schönen Zonenlicht können einzelne Teilbereiche von Räumen bzw. Zonen beleuchtet werden. Ein klassisches Beispiel der Zonenbeleuchtung ist die Stehleuchte in der Lese- oder Sofaecke. 


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